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Betriebsbesichtigung Schreinerei Kaspari

Betriebsbesichtigung Schreinerei Kaspari

Lutzerath Besuch der Realschule plus Vulkaneifel in der Schreinerei Kaspari in Lutzerath

Im Rahmen der ersten Berufsorientierung im Fach Technik und Naturwissenschaften besichtigten Schüler der 6. Klasse mit der Fachlehrerin am 04.06.2024 die Schreinerei Kaspari in Lutzerath. Der Geschäftsleiter und Schreinermeister Herr Holger Kaspari stellte sein Unternehmen vor. Die Traditionsschreinerei fertigt neben Fenster und Türen aus Kunststoff auch edle Möbelstücke aus Holz. Den Schülern wurde dabei neue Technologien im Bau von Fenstern und Türen vorgestellt. Hierbei lernten die Schüler auch die verschiedenen Holzarten und Furniere in den Ausstellungsräumen kennen. Herr Kaspari informierte die Schüler genau über die Ausbildung zum Tischler und anschließende Karrierechancen in dem Beruf. Die Schüler besichtigten anschließend die Produktionshalle. Hier wurde der Einsatz von neuen computergesteuerten Arbeitsmaschinen gezeigt und die Arbeitsabläufe zur Herstellung von Fenstern und Türen erklärt. Die Schüler und Fachlehrerin bedankten sich am Ende bei Herrn Kaspari für die Besichtigung der Schreinerei.

Aktionstag

Aktionstag

Lutzerath Aktionstag: Fünftklässler besuchten Bio-Bauernhöfe in Driesch und Lutzerath

8.5.2024 Am 8. Mai brachen die Klasse 5a und 5b schon früh am Morgen in Richtung Driesch und Lutzerath auf. Dieses Mal zeigten allerdings nicht die anwesenden Lehrer/innen Frau Spenst, Frau Schneiders und Herr Wilbert "wo es lang geht", sondern gaben diese Aufgabe an an einige Schüler der Klasse 5a ab. Nick Schuhmacher führte zunächst die 5a zu seinem elterlichen Hof (Schuhmacherhof Lutzerath). Felix Streuke und Finn Thomé geleiteten die Klasse 5b zum Berghof nach Driesch, der von ihrem Großvater (Norbert Thomé) geführt wird. Nach ca. 90 Minuten gingen die Klassen zum jeweils anderen Hof. Im Vorfeld hatten sich die Schülerinnen und Schüler bereits im Erdkundeunterricht mit dem Themenbereich Landwirtschaft in Rheinland-Pfalz beschäftigt. Für den Besuch der beiden Bauernhöfe wurde in diesem Rahmen auch ein Interviewbogen vorbereitet. Bei den Höfen angekommen, zögerten die Kinder nicht lange die beiden Landwirte mit ihren Fragen zu löchern. Sie erfuhren dabei u.a., dass es sich bei beiden Höfen, um Biobauernhöfe mit Rinderhaltung handelt (Berghof ca. 140 Tiere/Schuhmacherhof ca. 74 Tiere). Jedoch produziert der Schuhmacherhof nur Rindfleisch (Limousin-Rinder) und keine Milch. Auf dem Berghof ist das anders, hier konnten die Schülerinnen und Schüler auch eine Melkanlage besichtigen. Da die Kühe des Schuhmacherhofes nicht gemolken werden, sind deren Kälber viel länger bei ihrer Mutter als beim Berghof. An beiden Biohöfen fanden die Kinder es besonders toll, dass die vielen Rinder (außer in den Wintermonaten) ganz viel Auslauf auf den großen Weideflächen haben. Ansonsten bieten aber auch die Laufställe den Tieren sehr viel Platz und Bewegungsfreiraum. Das hatten die Kinder im Erdkundeunterricht auf Bildern aus Massentierhaltungsbetrieben auch schon ganz anders gesehen. Den Fünftklässlern wurde ferner vermittelt, dass es in Biobetrieben auch noch andere Unterschiede zu konventionellen Betrieben gibt. So muss man bei der Erzeugung des Tierfutters besondere Vorgaben erfüllen. Es dürfen auf den Äckern zum Beispiel nur natürliche Dünger wie Mist, Jauche und Kalk verwendet werden. Auch wird man dazu verpflichtet keine chemischen Pflanzenschutzmittel einzusetzen. Respekt hatten die Kinder vorallem vor der täglichen Arbeitsbelastung der Landwirte. So erzählte Nikolaus Schuhmacher, dass er neben seiner Arbeit als Metzgermeister täglich weitere 5 Stunden auf seinem Hof zu tun hat. Haupterwerbslandwirt Norbert Thome schilderte den Kindern, dass an manchen Erntetagen im Sommer gut und gerne auch mal 16-17 Stunden Arbeitszeit zusammenkämen. Highlights der Hofführungen waren sicherlich das Streicheln der wenige Tage alten Kälbchen und das Besichtigen der großen Traktoren. Nach den Besuchen der beiden Bio-Bauernhöfe kehrten beide Klassen für einen abschließenden Brunch wieder in ihre Klassenräume zurück. Nachdem man nun gelernt hatte wieviel Arbeit in jedem Liter Milch steckt, wussten die Kinder ihren Kakao viel mehr zu schätzen als vor dem Aktionstag. Ein großer Dank gilt den Bio-Landwirten, Norbert Thomé und Nikolaus Schuhmacher, die den Schülerinnen und Schülern kostbare Einblicke in ihren Berufsalltag gewährten.

Mintprojekttage

Mintprojekttage

2./3.5.2024 MINT – Projekttage an der Schule

Ulmen/Lutzerath Zum wiederholten Male wurden die MINT – Projekttage angeboten, an denen die Schüler der gesamten Schule sich stufenweise intensiv mit einem Projektthema befassen konnten. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – Schulfächer, die als Grundlage zahlreicher moderner Berufsbilder von besonderer Bedeutung sind und die an der Realschule plus Vulkaneifel ihren besonderen Schwerpunkt haben aufgrund des Schulprofils. Die zwei MINT – Tage wurden durch den MINT– Koordinator Thorsten Künster geplant und gehören jedes Jahr zum festen Bestand der Schule. Dabei stehen eindeutig die Freude am Entdecken, Erforschen und Erfinden im Mittelpunkt. Es öffneten sich Räume für Interessen und Themen, die während des normalen Unterrichts zu kurz kommen. Ebenso bereichert wurden diese Tage durch außerschulische Kooperationspartner. An den Tagen selbst wurde dann gemeinsam und ohne den Zeitdruck von Schulstunden geplant, berechnet und experimentiert. Dabei wurden insbesondere die neuen Fachräume genutzt und Wert auf die Weiterführung der naturwissenschaftlichen Methodenarbeit gelegt.

Hierzu hatte jede Jahrgangsstufe Angebote und Aktivitäten:

Klasse 5: Gewässeruntersuchung Klasse 6: Programmierung mit Scratch und Calliope (Verschlüsselung und Codierung von Daten) Klasse 7: Kettenreaktionsmaschine Klasse 8: Chemie, Kosmetik und… Klasse 9: Mathekrimi – Rätseltage, die ganze Schule als Mathe-Escape-Room Klasse 10: Gaming- Controller und App-Programmierung

Jahrgangsstufenübergreifend für Mädchen: Lego – Roboter bauen und programmieren mit Unterstützung der Auszubildenden der Firma Kampf GmbH aus Dohr.

Durch die intensive MINT – Bildung an diesen zwei praxisorientierten Tagen konnte in der Schulzeit die Begeisterung und das Interesse von technischen Berufen gestärkt werden. Die Schule konnte daher ihren Auftrag Wirklichkeit werden lassen, über den Tellerrand zu schauen, und den Schülerinnen und Schülern der Realschule plus Vulkaneifel Ulmen/Lutzerath nachhaltig für die MINT – Fächer vorzubereiten, zu fördern und wissensdurstig zu erhalten.

Mint Klasse 6

Mint Klasse 6

2./3.5.2024 MINT-Projekttage Klassenstufe 6 – Vom Codieren zum Programmieren

Lutzerath Im Rahmen der diesjährigen MINT- Tage nahmen die Schülerinnen und Schüler an einem Projekt zu den Themen Verschlüsselung, Codierung und Programmierung teil. Unter der Leitung von Herrn Philippsen und Frau Heinrich beschäftigten sich die Kinder zum Einstieg mit dem Schicksal eines Franzosen, der bei einem Schlaganfall seine Fähigkeit zu sprechen verloren hatte. Er war ferner auch nicht mehr in der Lage größere Körperbewegungen zu steuern, sondern konnte nur noch blinzeln. Anhand dieses Fallbeispiels wurden die Kinder dafür sensibilisiert, dass manche Menschen dazu gezwungen sind, andere Kommunikationsstrategien als der Durchschnittsbürger zu nutzen. Sie lernten erste Methoden kennen, wie man auch auf andere Art und Weise kommunizieren kann. Interessant war vor allem sich in die Rolle körperlich eingeschränkter Menschen hineinzuversetzen und zu erproben, wie diese mit ihren Mitmenschen kommunizieren. Danach ging es um eine Möglichkeit zur Nachrichtenübermittlung, die auch über weitere Entfernungen hinweg funktioniert und bereits seit 1837 existiert: Das Morsen. Die Kinder konnten nun selbst einen Morseapparat bauen und auch dessen Funktionsweise testen. Im weiteren Verlauf des Projekts tauchte man in die Welt der Geheimdienste und Agenten ein. Hier sollte es u.a. um Codes und deren Entschlüsselung gehen: Erste Erfahrungen bezüglich der Chiffrierung bzw. Kryptierung von Daten wurde über die Verwendung der sogenannten Caesarscheibe gemacht. Es handelt sich hierbei um eine einfache Chiffrier-Maschine, die Gaius Julius Caesar zur Übermittlung von geheimen Nachrichten genutzt haben soll. Am Freitag kamen die Kinder thematisch im 21. Jahrhundert an und entdeckten, wie Bilder verschlüsselt werden, um von einem Gerät zum anderen verschickt werden zu können. Zum Abschluss konnten die Schülerinnen und Schüler erste grundlegende Erfahrungen mit dem Programmieren der Calliope machen, einem kleinen Computer, der z.B. Töne machen, Lichteffekte erzeugen und die Temperatur messen kann. Dies hat den Kindern besonders großen Spaß gemacht.

Mint Klasse 5

Mint Klasse 5

2./3.5.2024 Projekt „Wasser“ der Klassenstufe 5

Lutzerath Am ersten der beiden MINT-Projekttage haben wir, die Tablet-Klassen 5 a und 5b der Realschule plus Vulkaneifel in Lutzerath, uns zunächst mit dem Element Wasser im Allgemeinen beschäftigt. Vielen von uns wurde erst jetzt klar, dass Wasser sich immer in einem Kreislauf bewegt. Es ist uralt und immer frisch zugleich. Uns wurde bewusst, dass wir auch selbst verantwortlich dafür sind, dass dieses kostbare Element nicht verschmutzt wird. Wasser ist nicht nur Nahrungsquelle, Energiequelle und Verkehrsweg, sondern auch Lebensraum für viele bedrohte Tierarten, die vor allem durch die Verschmutzung des Meeres u.a. durch (Mikro-) Plastik gefährdet sind. Welche Meerestiere es zum Beispiel gibt, recherchierten wir gemeinsam und stellten uns die Tiere gegenseitig mittels eigener digitaler Präsentationen vor.

Doch auch in unseren heimischen Gewässern direkt vor der Haustür existiert eine große Artenvielfalt. Dank Frau Hess und ihrer Wasser-AG, die sich ebenfalls seit vielen Jahren u.a. mit Themen wie Wasser- und Artenschutz beschäftigt, konnte unsere Projektgruppe Untersuchungen an unserem sehr gepflegten Schulteich durchführen. Hier lernten wir, wie wichtig es ist, auch mal genauer hinzuschauen. Im Lupenglas ist so mancher kleiner Wasserorganismus genauso interessant, wie ein großer Meeressäuger. Anders als bei den Meerestieren hatten wir die Namen dieser Tiere nicht immer direkt parat, sondern mussten diese mit Hilfe von Bestimmungstafeln und einer App auf unseren Tablets zuerst herausfinden. Schließlich hatten wir doch (fast) alle gefundenen Tiere fotografiert und bestimmt. Besonders gut war es, dass wir die Fotos am Tablet stark vergrößern und so die Tiere in allen Einzelheiten betrachten konnten.

Am Ende des ersten Projekttages konnten wir uns mit Hilfe von selbst erstellten Mind-Maps unsere „Funde“ gegenseitig an der digitalen Tafel vorstellen. Wir waren doch überrascht, wie viele Amphibien und Insekten doch an bzw. in unserem kleinen Teich wohnen. Wir haben u.a. Bergmolchmännchen und Bergmolchweibchen, Wasserläufer, Mosaikjungfern, Rückenschwimmer, Taumelkäfer und Wasserspinnen gefunden. Das spricht für die gute Wasserqualität in unserem Schulteich.

Am zweiten Projekttag stand die Wasserversorgung und die Wasserentsorgung im Mittelpunkt. Uns wurde zunächst ein Foto vom Driescher Brunnen mit seinem Basaltbecken und der gusseiserne Schwengelpumpe gezeigt, der aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt. Wir lernten, dass unsere Vorfahren oft lange Wege zum jeweiligen Dorfbrunnen zurücklegen mussten, um ihren täglichen Wasserbedarf zu decken. Deswegen ging man damals sehr viel sparsamer mit Wasser um. Wir erfuhren auch, dass es heute in vielen Ländern keine Wasserleitungen gibt, die in jedes Haus führen. Auch in afrikanischen Ländern haben die Menschen häufig noch Brunnen, die leider manchmal sogar austrocknen, weil es dort zu wenig regnet. Auch bei uns gab es in den Sommermonaten der letzten Jahre häufig zu wenig Regen, so dass es manchmal schon zu Engpässen bei der Wasserversorgung kam. Uns wurde klar, dass wir alle in Zukunft auch wegen des Klimawandels viel bewusster mit dem kostbaren Element Wasser umgehen müssen. Keiner konnte sich vorstellen, dass jeder Einzelne von uns am Tag im Durchschnitt ca. 120 l Trinkwasser verbraucht und dass hierbei noch nicht mal das virtuelle Wasser mitgezählt wird. Dabei handelt es sich um Wasser, was zum Beispiel bei der Herstellung von Produkten wie T-Shirts verbraucht wird, die wir kaufen.

Nach einem Versuch mit unseren Lehrern (Frau Arenz, Herr Schäfer, Herr Franz und Herr Wilbert) verstanden wir, dass wir auch bei unserem Abwasser einige Dinge beachten müssen, damit es leichter ist, verbrauchtes Wasser wieder aufzubereiten. Das konnte man schon merken, als wir versuchten, Feuchttücher im Gegensatz zu Klopapier in Wasser aufzuweichen. Gemeinsam wurde danach gesammelt, was man über die Toilette entsorgen darf und was nicht. Was passiert, wenn zum Beispiel Plastik in Bäche, Flüsse oder ins Meer gelangt, konnten wir an einigen schlimmen Tierfotos sehen.

Irgendwie merkten wir, dass es an der Zeit ist, selbst etwas zu tun…Wir überlegten gemeinsam und kamen auf folgende Ideen: 1. Wir entschlossen uns dazu mit dem Tablet schuleigene Wassersparschilder zu entwerfen, um zumindest in der Schule unnötigen Wasserverbrauch zu verringern. 2. Auch für zuhause sammelten wir gemeinsam 7 wichtige Wasserspar- und Umwelttipps und drehten ein kurzes Video für die Schulhomepage, damit die ganze Schulgemeinschaft mitmachen kann. 3. Damit bei uns nicht mehr die unmöglichsten Dinge in den Schultoiletten landen, haben wir auch hierzu Verbotsschilder entworfen. Wegen uns sollen keine Tiere leiden. 4. Wir möchten in Zukunft bewusster und nachhaltiger einkaufen und z.B. auf Fast-Fashion Produkte oder Produkte mit Mikroplastik verzichten. 5. Wir haben entschieden mit unserem Projekt am Wettbewerb der Landkreises Cochem-Zell „Natürlich nachhaltig – früher und heute“ teilzunehmen, weil wir hoffen, dass sich dadurch noch mehr Menschen mit Themen wie „Wasserschutz“ und „Wasser sparen“ beschäftigen.

Falls wir beim Wettbewerb „Natürlich nachhaltig – früher und heute“ einen der Preise gewinnen, würden wir das Geld gerne für den Erhalt und die Pflege unseres Schulteiches einsetzen, damit auch die nächsten 5. Klassen das Element Wasser schätzen lernen.